Nachlese vorweihnachtliche Tauschparty 2017

Es war wieder ganz schön aufregend.

Letzte Woche sind wieder Dachziegel vom Kirchturm runtergefallen. Ein Dachdecker hatte sich die Situation ganz oben im Turm zwischenzeitlich angesehen und manches geflickt. Eine Absicherung des Restrisikos prägte aber den Aufbau der Marktstände, das hätte eigentlich anders stehen sollen.

Viele aktive Mitwirkende hatten sich deutlich verspätet, aber jeder und alles hat sich dann in bewährte Routinen eingetaktet. Es gab sehr viele unterschiedliche Angebote für die Besucher und meiner Beobachtung nach haben alle Anbieter für eigene Ziele einen passenden Rahmen gefunden.

Das betraf

  • ein Cateringangebot des Cafe Rosa Parks (morgens haben wir noch mal telefoniert wegen der Anzahl der verfügbaren Kochplatten und den Elektroanschlüssen/ Kabeln),
  • das Einsammeln von (gebrauchtem) Büromaterial für Schulen in Afrika. Gut, dass wir das dieses Jahr auf dem Flyer hatten, mehrere Kiezbewohner hatten große Kramkisten aussortiert.
  • Die Annahme von defekten LED-Birnen und alten Stromversorgungen. Auch solche Dinge sind tatsächlich rausgesucht und mitgebracht worden.
  • Ferner gab es eine Unterschriftenaktion zur Zukunft der Stephanuskirche
  • und der Imker, der auf dem Dach des Gemeindehauses Bienenstöcke kultiviert, war ohne Voranmeldung kurzfristig mit Honig und Wachsprodukten erschienen. Auch er fand einen guten Platz (in der Kirche) und interessiertes Publikum.
  • Das Adventskranzbasteln hatten wir wochenlang vorbereitet. Da war zunächst ein Konzept wegen geeigneter „Bastelarbeiten“ und sinnvollem Material. Allein der Aufbau mit verschiedenen Prototypen war wunderschön. Allerdings hatten wir die Nachfrage überschätzt: Es war Material für etwa 80 Adventskränze/ Gestecke vorhanden (auf Basis von Rebengirlande oder mit Konservendosen/ Steckschaum). Dieser Materialpool lässt sich in den nächsten Tagen sehr leicht aufräumen. Große Mengen Tannengrün wurden am Ende unserer Veranstaltung für ganz andere Events und Räumlichkeiten gleich mitgenommen. Rebengirlande und Steckschaum können wir für das nächste Jahr zwischenlagern.
  • Das Singen am Feuer war sehr passend und schön, um mit etwas Andacht die schöne Luminale auch stimmungsmäßig einzufangen und zu genießen.

Die Tauschparty hatte wieder einen sehr großen Materialumsatz. Echter Kram und echte Schätze, das kann auch für diese Veranstaltung wieder bestätigt werden. Es waren dieses Mal recht viele Leute da, die scheinbar gedankenlos alles und jedes einsacken. Wenn man das näher beobachtet, bleiben echte Schätze trotzdem liegen, eine „Wutpuppe“ beispielsweise versteht eben nicht jeder (später ging sie weg und der kleine Schaden wird repariert). Da war ein schönes Plastikauto, lange Zeit. Irgendwann sagte eine Frau „das ist ja ein Betonmischer“. Ich sprach später mit ihr, ihr zweijähriger Sohn liebt Betonmischer; nur sie hatte das Objekt überhaupt als Betonmischer erkannt. Es gab Leute, die zurückkamen und erzählten, dass die Nachbarskinder sich über dies und jenes sehr gefreut haben. Vieles wurde mit Bedacht gesichtet und dann für andere zurückgelassen: „Sehr schön, aber meine Enkelkinder haben nicht das passende Alter“. Migrantische Jugendliche nahmen Haushaltsgegenstände „für die Oma“ mit und das schien ehrlich und nachvollziehbar. Mit etwas Nachdruck wurde ein Paar Rollschuhe nicht einfach mitgenommen sondern auch anprobiert, am Ende gab es dann noch eine geeignete Tasche dazu. Manche Sachen muss man den Leuten geben, sie sehen es nicht. Ein funktionstüchtiges Fahrrad, das lange in einem Keller eingestaubt war, wird jetzt wieder gefahren (bei uns im Kiez!). Warum hat die Person, die einen Kinderwagen buchstäblich ausgeraubt hat (Wickeltasche weg, Fell weg) nicht stattdessen die gute Babywippe genommen? Das ist wirklich ärgerlich und leider nicht mehr zu ändern. Ganz am Ende ging auch die schöne Wippe in dankbare Hände. Der Betthimmel musste gezeigt/ erklärt werden, dann fiel einer türkischen Großmutter sofort ein, welches Enkelkind hier echte Freude haben wird.

Man trifft auch Schlaumeier. Bei aufziehbaren Weihnachtsmännern (wir hatten Massen) wird gefragt, ob man einen oder sogar mehrere haben kann. Die Veranstaltungstechnik (z. B. Kabeltrommel) liegt selbstverständlich nicht auf dem Tauschtisch und trotzdem muss man das ständig im Blick haben, bei so etwas fragen die Leute nicht lange. Es sind natürlich alles sehr verschiedene Leute. Manche Besucher bestehen darauf, Geld dazulassen für etwas, das sie mitnehmen.

Wir können und wollen nicht alles kontrollieren. Manchen Leuten sagt man spontan „ich denke, das reicht jetzt für Sie“ und wundersamerweise sehen die das dann sogar irgendwie ein. Wir sammeln Erfahrungen, auch alle miteinander.

Herzlichen Dank an alle Mitwirkenden, weitergehend aber ebenso ein ganz herzlicher Dank an viele GUTE Besucher, die in ganz vielen kleinen Situationen sehr aufmerksam und umsichtig agiert haben!

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Der Soldiner Kieztausch, das Wohnraumprojekt und die Evangelische Kirchengemeinde an der Panke laden ein

Vorweihnachtliche Tauschparty mit vielen bunten Angeboten

Wann? Samstag, 2. Dezember 2017 von 15 bis 18 Uhr im Soldiner Kiez
Wo? Vorplatz der Stephanuskirche, Prinzenallee 39/40

Angebote / Programm ab 15 Uhr:

  • Tauschparty: Sie haben aufgeräumt, manches ist zum Wegwerfen zu schade? Gebrauchsgegenstände aller Art in dankbare Hände geben: Bringen Sie mit, was Sie nicht mehr benötigen (alles außer Kleidung). Lassen Sie sich inspirieren für die kreative Weiterverarbeitung oder –nutzung der Mitbringsel anderer. Die Veranstalterin kümmert sich um die sinnvolle Weitergabe von Resten.
  • Adventskranzbasteln in der Kirche: Wir haben Rohlinge, Dekorationsmaterial und Werkzeuge vor Ort, basteln Sie Ihren Adventskranz in diesem Jahr einmal selber.
  • Heißer Punsch für Kinder und Erwachsene, heiße Waffeln mit weihnachtlichen Gewürzen laden zum Verweilen und zu Gesprächen ein. Informieren Sie sich über Angebote der Gemeinde und aus dem Quartiersmanagement Soldiner Straße.
  • Wir sammeln Büromaterial aller Art, auch leere Filzstifte/Marker/Kugelschreiber für Schulen in Afrika.
  • Für ein neues Produkt des lokalen Repaircafes sammeln wir ebenso defekte LED-Birnen und alte Stromversorgungen für Laptops und dergleichen.

Ab 17 Uhr

  • Die Luminale kommt bei Dunkelheit zu voller Wirkung
  • Gemeinsames Singen am Lagerfeuer

Es ist die dritte Luminale im Soldiner Kiez durch das Projekt „Wohnraum Soldiner Kiez“. Die Stephanuskirche wird wie im Vorjahr und nur für diesen einen Tag in feierlichen Licht erstrahlen.

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Was tun mit kaputten Textilien?

Ein Workshop im Soldiner Kiez, auch zur Europäischen Woche der Abfallvermeidung.

Samstag, 18. November, 15 bis 18 Uhr
Ort:           Made in Wedding, Koloniestraße 120

Im Vordergrund der Veranstaltung steht die Sichtung von kaputten Textilien oder Kleidungsstücken, die auch verschenkt keine Abnehmer*innen mehr finden. Was tun mit löchrigen Socken, wohin mit einem abgetragenen T-Shirt, welchen Wert hat eine unmodische Hose?

Bekleidung und andere Textilien sind in Deutschland heute wichtige Konsumgüter, häufig weltweit produziert, häufig in Verbindung mit Niedriglöhnen und großen Umweltbelastungen. Wir wissen das (so ungefähr). Gleichzeitig erliegen wir der alltäglichen Versuchung, uns modisch/ stylisch zu kleiden und die Wohnung mit modernen Heimtextilien auszustatten.

Wir nähern uns dem Thema mit einem kleinen Vortrag. Wir gehen den Fragen nach, wo unser T-Shirt, unsere Hose, unser Mantel herkommen? Welche Beziehung haben wir zu unseren Kleidungsstücken? Was ist kluges Recycling und was machen wir jetzt mit dem unförmigen Pullover?

Wir haben die Reste einer Kleidertauschveranstaltung vor Ort, die für soziale Zwecke nicht geeignet sind. Gerne können Teilnehmende der Veranstaltung eigenen Textilmüll oder abgetragene Schätze mitbringen (zu schade zum Wegwerfen). Mit diesem „Kram“ werden wir Spaß haben. Die Definition von einem Kleidungsstück als „Textil-Müll“ befördert ganz neue Ideen? Man darf das jetzt zerschneiden! Mit Stoffstreifen werden wir weben und häkeln. Eine Nähmaschine steht auch zur Verfügung. Das selbstgefertigte, reparierte oder veränderte Objekt kann für uns eine ganz andere Bedeutung bekommen, Textilabfälle sind auch Wertstoffe. Mit etwas Brainstorming und Geschick setzen wir echte Kreativität frei, für die Umsetzung haben wir auch Textildruck-Materialien vor Ort.

Über uns

  • Dagmar Rehse ist Weberin, Sozialpädagogin und Entwicklungspolitologin. Sie hat Lebens- und Arbeitserfahrungen in Togo, Ghana, Äthiopien und Belgien. Ihr Label handgewebt in berlin produziert schöne, langlebige Heimtextilien. Als Multiplikatorin bei FEMNET e.V. gibt sie Workshops in modebezogenen Hochschulen und hält Abendvorträge. Für Engagement Global und das Entwicklungspoltische Informationszentrum Berlin gibt sie Workshops in (Berufs)-Schulen für alle Altersstufen.
  • Brigitte Lüdecke ist Projektleiterin für den Soldiner Kieztausch, Netzwerkerin, Soziologin. Ein aktueller Projektauftrag – der soldiner-kiez-tausch.de – befördert Teilen/ Tauschen/ Schenken im Soldiner Kiez im Zusammenhang von nachbarschaftlicher Kommunikation.

Kontakt: Brigitte Lüdecke, mail@brigitte-luedecke.de, Tel 030 493 90 46

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Eine schöne Projektförderung geht zu Ende

Tasuchringe rechnen üblicherweise mit einer Zeiteinheit/ Zeitwährung. Wir hatten uns für „Pauschis“ entschieden, ein Kunstwort.

Ein Tauschring für den Soldiner Kiez sollte begründet werden, auch mit Hilfe einer Projektförderung im Quartiersmanagement Soldiner Straße über das Programm Soziale Stadt.
Was wird nun aus dem Soldiner-Kieztausch?
Die Projektlaufzeit – September 2015 bis Dezember 2017 – geht nun zu Ende. Das Projektgeld wird auch noch für einzelne Aktionen Anfang 2018 reichen, aber es ist Zeit für eine Bilanz der Arbeitsergebnisse – nicht nur gegenüber der Verwaltung als Auftraggeber.

Es wird wohl keinen Tauschring geben. Nicht weil dieser Auftrag nicht ernsthaft in Angriff genommen wurde, sondern verschiedene Zwischenergebnisse legten im Laufe der Zeit andere Arbeitsschwerpunkte nahe.

Wir – Brigitte Lüdecke als Projektleiterin und verschiedene freiberufliche Mitarbeiter – haben wirklich viel gelernt und beobachtet und unsere Erkenntnisse möchten wir in einer Veranstaltung gerne TEILEN.

Teilen/ Tauschen/ Schenken im Soldiner Kiez: Was haben wir gelernt, was geht und welche klugen Ziele kann man sich (im Zusammenhang der Sozialen Stadt) vielleicht setzen?
Das ist nun der Titel für eine Veranstaltung.
Wir treffen uns am Montag, 6. November von 18 bis 20 Uhr im Seminarraum der Fabrik Osloer Straße. Das ist im 1. Hof der Osloer Straße 12, Eingang A in der 4. Etage.

Über verschiedene Teilprojekte werden wir berichten

  • Tauschringe: lokal und berlinweit
  • Tauschpartys
  • Liste Leihen im Kiez
  • Verchiedene Einzelveranstaltungen zu Themen der solidarischen Ökonomie

Mag sein, dass der Projektauftrag für die Jahre 2018 und 2019 verlängert wird, doch in die entsprechenden Gespräche möchte ich mit einer echten Manöverkritik starten.

Jede/r der/ die bei der einen oder Veranstaltung dabei war, ist herzlich eingeladen auch heute noch einmal Rückmeldungen zu geben, ob und warum sich das vielleicht (nicht) gelohnt hat.

Wer das ganze Projekt bisher gar nicht kannte, ist ebenso willkommen, mitzureden und mitzudenken, ob und wie man Teilen/ Tauschen/ Schenken im Kiez sinnvoll befördern kann und sollte.

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Nachlese Tauschparty/ PankeMarkt/ PankePacours

Wir hatten einen tollen Tag – auch bei schönem Wetter.

Das Musikfestival PankeParcours am 16. September 2017 folgte erfolgreich gewohnten Routinen (auch unter einem neuen Veranstalter) aus den letzten Jahren. Wer gerne (noch einmal) hören und sehen möchte, was auf verschiedenen MusikINSELN dargeboten wurde, findet verschiedene Videos unter
https://www.facebook.com/pg/PankeParcours/videos/?ref=page_internal

Der Soldiner Kiezkurier hat darüber hinaus ein Video von unserem PankeMarkt (kurz vor der Eröffnung) publiziert, das kann man ansehen unter
https://www.youtube.com/watch?v=Db9_O9g0DVY

Alle Stände des PankeMarktes – Tauschparty, Rohwollverarbeitung, Quartiersmanagement, Cafe Rosa Parks und viele weitere waren sehr gut besucht.

Herzlichen Dank an alle Mitwirkenden!

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Tauschparty auf dem PankeMarkt mit Wandelwoche

Die September-Tauschparty ist Teil eines größeren Festivals:

Am Samstag, 16 September 2017 von 14 bis 19 Uhr ist zwischen Badstraße und Soldiner Straße wieder PankeParcours, ein sehr schönes Musikfestival entlang dem Flüsschen Panke. In diesem Rahmen findet in diesem Jahr erstmalig der PankeMARKT statt, neben verschiedenen „MusikInseln“ also auch eine „MarktInsel“. Dieser Markt wird in der Stockholmer Straße zwischen Gotenburger und Osloer Straße aufgebaut, also im Zentrum des PankeParcours.

Auf folgende Markt-Angebote bereiten sich verschiedene Anbieter mittlerweile vor:

  • Tauschparty nach bewährten Routinen: Gebrauchsgegenstände in dankbare Hände geben. Bringen Sie mit, was Sie nicht mehr benötigen (alles außer Kleidung), stecken Sie vor Ort nützliche Fundstücke einfach ein. Lassen Sie sich inspirieren für die kreative Weiterverarbeitung oder –Nutzung der Mitbringsel anderer. Die Veranstalterin kümmert sich um die sinnvolle Weitergabe von Resten aller Art. Vielleicht können wir diesmal in einer Wohnstraße ganz neue Nachbarn für spontane Tauschaktivitäten begeistern.
  • Das Soldiner Repaircafe prüft häufig defekte Haushaltsgeräte, das erfolgt an diesem Tag vor Ort mit einem Schwerpunkt auf Kopfhörer. Kaputte Kopfhörer sind offenbar in vielen Haushalten zu finden.
  • Ein Team lokaler Textilhandwerkerinnen lädt zur Mitwirkung bei nachhaltiger Textilverarbeitung ein. Wolle wird verarbeitet und alle können mitmachen! handgewebt in berlin präsentiert Produkte hergestellt im Soldiner Kiez und informiert über Webkurse.
  • Das Quartiersmanagement Soldiner Straße informiert über die Quartiersentwicklung sowie über Projekte und Angebote im Kiez und zeigt Möglichkeiten zu ehrenamtlichen Engagement auf.
  • angefragt: Veranstalter der Wandelwoche informieren über solidarische Ökonomie in Brandenburg und Berlin.

Weitere Standanmeldungen nehmen wir gerne entgegen. Bitte Kontakt!

 

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Nachlese Kreativ-Tauschparty

Ein Besuch von Eva Högl, MdB für Berlin-Mitte, führte zu lebhaftem, spannenden Austausch.

Bei Veranstaltungen im öffentlichen Raum ist immer mit Überraschungen zu rechnen. Im März musste wegen starken Sturmböen innen aufgebaut werden. Dieses Mal war es immerhin so windig, dass alles und jedes in Kisten präsentiert und/ oder anders befestigt oder beschwert werden musste, aber das klappte.

Wir hatten wieder großen Spaß bei der Sichtung der Mitbringsel und dann wieder bei der Beobachtung der „Bedarfe“. Es ist immer wieder erstaunlich, was objektiv „gebraucht“ oder auf jeden Fall gerne mitgenommen wird.

Ein Projekt Helfen WOLLEn hatte im Vorfeld Kontakt aufgenommen. Die Frauen stricken und häkeln seit Oktober 2013 ganzjährig für Obdachlose in Berlin. Sie bekommen  Wollspenden, darunter auch Materialien in Pastellfarben, die ihre Zielgruppe nicht gebrauchen kann. Wir konnten sehr erfolgreich eine größere Menge helle Baumwollqualitäten gegen Winterwarme Wolle in gedeckten Farben tauschen.

Eine Seniorin erzählte von einem neuwertigen IKEA-Regal und zwei Gartenstühlen in ihrem Keller. Kurzfristig konnte per Telefon ein Auto akquiriert werden und die Sachen wurden bei der Seniorin sofort abgeholt und gleich in die Wohnung des Neubesitzers transportiert.

Der umfangreiche Perlenbestand, mit dem wir im Vorfeld der Tauschparty auf verschiedenen Kiezveranstaltungen Armbänder, Schlüsselanhänger und dergleichen gebastelt haben, ist deutlich reduziert aber immer noch ansehnlich. Diese Art Material hebe ich auf, das kann auf der nächsten Tauschparty weiter sehr gut eingesetzt werden.

Neu im Materialbestand ist ein Großposten Viskose (recht dünnes Material, insgesamt ca. 5 kg) in sonnengelb und zitronengelb. Das halten wir erst mal fest als Kreativaufgabe, was man damit vielleicht anstellen kann. Das gilt ebenso für eine große Menge farbiges Gummiband (überwiegend kurze Stücke) in verschiedenen Farben.

Alle anderen Reste der Veranstaltung wurden mittlerweile an das www.tauschmobil.de geliefert, teilweise auch auf einer Tauschparty für Wolle und Stoff im Familienzentrum Letteallee weitergegeben.

Ein Karton mit Briefumschlägen, die ein lokalem Kleinbetrieb wegen Lagerschaden wegwerfen wollte, ist bei uns von Privatpersonen nach und nach vollständig geleert worden. Eine größere Menge aufziehbarer Weihnachtsmänner mit Bemalungsfehler (aus derselben Quelle) ist noch im Kellerlager für die Herbstsaison.

Die nächste Tauschparty wird am Samstag, 16. September Teil des Pankeparcours sein. Im Rahmen dieses Musikfestivals ist ein „Markt“ in der Stockholmer Straße geplant. Die nächste Tauschparty wird Teil dieses Marktes sein.

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Kreativ-Tauschparty, Samstag, 17. Juni von 14 bis 17 Uhr

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Nachlese Pflanzentausch 2017

Es war ein sehr schönes, kleines Treffen letzten Freitag zum Tausch der Jungpflanzen.

Uwe Nehring hat „offene Kirche“ angeboten, Oliver Sartorius hat den Imbisswagen geöffnet, zahlreiche Pflanzen wechselten den Besitzer. Wir hatten viele schöne, kleine Gespräche.

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Nachbarschaft digital und persönlich

Herzliche Einladung zu einem persönlichen Treffen von

  • Soldiner-Kiez-Mitgliedern bei nebenan.de und
  • Akteuren des Soldiner Kieztausches

Zeit:    Mittwoch, 29. März 2017 ab 18 Uhr
Ort:      Hotel BIG MAMA, Koloniestraße 24, 13359 Berlin

Lerne deine Nachbarn kennen! Wir haben uns schon in unserer virtuellen Nachbarschaft ausgetauscht, getauscht, geteilt und Tipps gegeben, nun wollen wir uns auch persönlich einmal treffen. Lena Rickenberg, „Roll Out Managerin“ bei nebenan.de, kommt zu Besuch in den Soldiner Kiez und erzählt uns etwas über…

  • Was ist  überhaupt nebenan.de, wer steckt dahinter und wo geht es hin mit der Plattform?
  • Wie läuft es bisher im Soldiner Kiez bei nebenan.de und was soll besser werden?
  • Wie kann ich meine Nachbarschaft beleben?

Dazu werden wir auch auf der Plattform (über den Beamer) gemeinsam surfen.

Die Veranstaltung wird organisiert von Brigitte Lüdecke. Sie ist (freiberufliche) Projektleiterin im Quartiersmanagement Soldiner Straße für solidarische Ökonomie.


Dokumentation

Die von Lena Rickenberg vorgestellte Präsentation steht hier zum Download.

Während der Veranstaltung wurde deutlich, dass die Betreiber von nebenan.de darüber nachdenken, wie sich beispielsweise ein Familienzentrum in der Plattform passend eintragen kann. Die Mitarbeiter einer sozialen Einrichtung sind nur in seltenen Fällen auch Bewohner des Kiezes und nebenan.de vernetzt vorrangig Bewohner. Es wird hier in Zukunft eine programmiertechnische Lösung geben. Das folgende Bild zeigt, in welcher Weise sich soziale oder bürgerschaftliche Einrichtungen jetzt schon in der Plattform eintragen können:

 

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